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Pressemitteilung der GVU vom 20. März 2012
Berlin, 20. März 2012. Ein Unbekannter hat offenbar eine Schadsoftware in Umlauf gebracht, die heute Morgen mehrere Privatrechner lahmlegte. Bei Öffnen des Internetbrowsers öffnet sich eine den Bildschirm vollständig bedeckende Meldung. Als Absender werden oben die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) angegeben. Die Meldung enthält einen langen Text, in dem behauptet wird, über den Rechner seien Raubkopien heruntergeladen worden. Gegen Zahlung einer Gebühr von 50 Euro via Paysafecard werde der Computer automatisch entsperrt. Es folgt eine schrittweise Anleitung zur Bezahlung mit diesem Bezahlsystem sowie eine Eingabemaske.

Die GVU rät allen Betroffenen dringend, Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle zu erstatten. Dann empfiehlt die Organisation, die Festplatte auszubauen, an einen funktionsfähigen Rechner mit einem guten Virenschutzprogramm anzuschließen und einen Virenscan durchzuführen.

"Die GVU ist nicht Absenderin dieser Meldung und distanziert sich ganz klar von solchen kriminellen Machenschaften", kommentiert die Organisation. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Virus über eine Werbung mit pornografischen Inhalten verbreitet worden sein. Eine Zahlung nach dem im Schreiben angegebenen Vorgehen führt im Übrigen nicht zur "Entsperrung" des Rechners, wie ein Betroffener feststellen musste.



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