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Pressemitteilung der GVU vom 16. Mai 2012
Berlin, 16. Mai 2012. 100 Euro fordert der so genannte "GVU-Trojaner" seit heute, dem 16. Mai 2012 von Internetnutzern, deren Rechner von dieser Schadsoftware befallen sind. Bis gestern belief sich die Zahlungsaufforderung dieser Ukash-Erpresser-Malware noch auf 50 Euro. Der "GVU-Trojaner" treibt bereits seit dem 20. März 2012 sein Unwesen. In der Regel dringt er beim Surfen im Netz über manipulierte Webseiten unbemerkt in den Rechner von Internetnutzern ein.

Sobald der Schädling das System befallen hat, sperrt dieser den Computer. Gleichzeitig erscheint eine Meldung, nach der angeblich Raubkopien auf dem Rechner gefunden wurden. Als Absender werden die Logos der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) sowie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) missbraucht. Gegen die Zahlung einer Gebühr via PaysafeCard werde der Rechner entsperrt, wird in der Meldung behauptet.

Einige Betroffene, die bei der GVU telefonisch Rat suchen und suchten, haben die Gebühr vor dem Anruf bereits bezahlt. Den Virus sind sie damit nicht losgeworden. Seit heute berichten die Anrufenden der GVU, dass die geforderte Gebühr nunmehr bei 100,- Euro liege. Die GVU rät betroffenen Internetnutzern dringend, auf gar keinen Fall zu zahlen. Hilfestellungen zur Entfernung des GVU-Trojaners werden über unterschiedliche Internetplattformen geboten. Die GVU hat unter GVU aktuell einige Links zu entsprechenden Beiträgen zusammengestellt. PaysafeCArd fordert Nutzer, die bereits bezahlt haben auf, so schnell als möglich Kontakt zum PaysafeCard -Team aufzunehmen.



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