17. Konferenz der europäischen Anti-Piraterie-Organisationen - Juni 2003 in Barcelona
Die siebzehnte Konferenz fand Anfang Juni in Barcelona statt und stand wie jedes Jahr unter dem Motto der Förderung der internationalen Kooperationen. Selbst in Island gibt es einen Partner im weltweiten Netzwerk der Anti-Piratrie-Organisationen, die sich unter dem Dach der MPA (Motion Pictures Association) vereinen. In den Vorträgen der einzelnen Ländervertreter wurde ein Überblick über die jeweiligen aktuellen Arbeitschwerpunkte gegeben, regionale und überregionale Probleme aufgezeigt und Lösungswege diskutiert.
Die GVU und die schweizerische SAFE wurden durch Jochen Tielke (Geschäftsführer) repräsentiert. Außerdem waren vertreten: Jan Scharringhausen (Leiter der Rechtsabteilung), Bernd Kulbe (Leiter der Ermittlungsabteilung) und der Hauptermittler der Schweiz. Weitere Teilnehmer waren, um nur einige zu nennen: BAF (Belgien), BullACT(Bulgarien), CPU (Tschechien), ALPA (Frankreich), A.L.I.S. Ltd. (Israel), FAPAV (Italien), Stichting BREIN (Niederlande), RAPO (Russland), FAP (Spanien), FACT (England). Aber auch nicht europäische Organisation wie SAFACT aus Süd Afrika, ein Vertreter aus Singapur, sowie Repräsentanten der Filmindustrie, der Musikindustrie (IFPI) und der interaktiven Software-Anbieter waren anwesend.
Als Themenschwerpunkte wurden dieses Jahr unter anderem die Organisierte Kriminalität und ihre Netzwerke, die Entwicklung der Internet-Piraterie, politische Initiativen und forensische Analysemethoden behandelt.
Im Zeitalter des Internets und des Zusammenwachsens der EU Länder stellt sich die Pirateriebekämpfung den neuen Herausforderungen, indem sie immer häufiger grenzüberschreitende Kooperationen eingeht. So wurde schon in Barcelona klar, dass der Beschuldigte im "Fall Hannover" wohl die Drehscheibe für den nun seit vergangener Woche aufgedeckten Handelsring
war, der DVDs aus asiatischen Presswerken zu den bereits bekannten Adressaten nach England und in andere Europäische Länder lieferte. Die GVU wird weiter zusammen mit FACT in England und ihrer Partnerorganisation in Singapur alle Möglichkeiten des Anti-Piraterie-Netzwerkes nutzen, um
gemeinsam mit der Polizei und der Staatsanwaltschaft die nächsten Schritte einzuleiten.
Es ist der besondere Vorteil der international vernetzten und schon
jahrelang kooperierenden Anti-Piraterie-Experten, durch ihre informellen Kommunikationswege schnelles Handeln zu ermöglichen. Für die effiziente Pirateriebekämpfung im Zeitalter des Internets und der offenen Grenzen hat das MPA-Netzwerk große Bedeutung. Das gilt insbesondere für Kooperationen mit Ländern, in denen aus politischen oder sonstigen Gründen die Strafverfolgungsbehörden nicht optimal zusammenarbeiten können.
Die GVU und die schweizerische SAFE wurden durch Jochen Tielke (Geschäftsführer) repräsentiert. Außerdem waren vertreten: Jan Scharringhausen (Leiter der Rechtsabteilung), Bernd Kulbe (Leiter der Ermittlungsabteilung) und der Hauptermittler der Schweiz. Weitere Teilnehmer waren, um nur einige zu nennen: BAF (Belgien), BullACT(Bulgarien), CPU (Tschechien), ALPA (Frankreich), A.L.I.S. Ltd. (Israel), FAPAV (Italien), Stichting BREIN (Niederlande), RAPO (Russland), FAP (Spanien), FACT (England). Aber auch nicht europäische Organisation wie SAFACT aus Süd Afrika, ein Vertreter aus Singapur, sowie Repräsentanten der Filmindustrie, der Musikindustrie (IFPI) und der interaktiven Software-Anbieter waren anwesend.
Als Themenschwerpunkte wurden dieses Jahr unter anderem die Organisierte Kriminalität und ihre Netzwerke, die Entwicklung der Internet-Piraterie, politische Initiativen und forensische Analysemethoden behandelt.
Im Zeitalter des Internets und des Zusammenwachsens der EU Länder stellt sich die Pirateriebekämpfung den neuen Herausforderungen, indem sie immer häufiger grenzüberschreitende Kooperationen eingeht. So wurde schon in Barcelona klar, dass der Beschuldigte im "Fall Hannover" wohl die Drehscheibe für den nun seit vergangener Woche aufgedeckten Handelsring
war, der DVDs aus asiatischen Presswerken zu den bereits bekannten Adressaten nach England und in andere Europäische Länder lieferte. Die GVU wird weiter zusammen mit FACT in England und ihrer Partnerorganisation in Singapur alle Möglichkeiten des Anti-Piraterie-Netzwerkes nutzen, um
gemeinsam mit der Polizei und der Staatsanwaltschaft die nächsten Schritte einzuleiten.
Es ist der besondere Vorteil der international vernetzten und schon
jahrelang kooperierenden Anti-Piraterie-Experten, durch ihre informellen Kommunikationswege schnelles Handeln zu ermöglichen. Für die effiziente Pirateriebekämpfung im Zeitalter des Internets und der offenen Grenzen hat das MPA-Netzwerk große Bedeutung. Das gilt insbesondere für Kooperationen mit Ländern, in denen aus politischen oder sonstigen Gründen die Strafverfolgungsbehörden nicht optimal zusammenarbeiten können.



