GVU-Ermittlungserfolg hinter den Werkstoren eines der größten Automobilhersteller Mitarbeiter des Sicherheitsschutzes wurde gefasst
Ein besonders cleverer Händler von Raubkopien schaffte es, sich bis in den Werksschutz eines großen Automobilherstellers in NRW hochzuarbeiten. Von dort aus konnte er nun ungestört seinem Zweiterwerb nachgehen und das gesamte Werk mit Raubkopien versorgen. Letzen Freitag nahm dieses Treiben ein abruptes Ende, als er von der Polizei noch bei der Arbeit verhaftet wurde. Die Ermittler der GVU in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei und dem Sicherheitsdienst des Werkes hatten den Raubkopienhandel schon längere Zeit beobachtet. Die GVU übernahm dabei die Rolle des strategischen Leiters. "Das Besondere an diesem Fall ist, dass man bisher annahm, es sei so gut wie unmöglich, innerhalb eines solch großen nach außen geschlossenen Betriebes unauffällig zu ermitteln" (Leiter der Ermittlungsabteilung Bernd Kulbe).
Nachdem man bei der Durchsuchung im Werk nur eine Angebotsliste fand, fuhr man zur Wohnung des Täters. Beim Eintreffen war sein Computer gerade damit beschäftigt, den am Tag zuvor neu gestarteten Film "Die Wutprobe" herunter zu laden. Der Täter besitzt das Szenenprivileg, einen direkten Zugang zu einem FTP-Server (an der University of Technology in Sydney) erhalten zu haben, um so Master-CDs anzufertigen. Dieser FTP-Server war von deutschen Raubkopierern gehackt worden und die Uni-Server wurden für den illegalen Datentransport missbraucht. Von jedem aktuellen Film stand nur ein Unikat alphabetisch sortiert im Regal. Auch das weist darauf hin, dass er ein Zulieferer an andere ist, die dann die Filme vervielfältigen. Einer von diesen so genannten "Produzenten" wurde von der GVU schon länger beschattet. Man vermutet, dass innerhalb des Unternehmens noch mehr Personen involviert sind. Die Ermittlungen hierzu werden weitergeführt.
Insgesamt wurden 2 komplette Computeranlagen mit Brennern, eine D-Box und ein Gerät zum Fälschen von Premiere-Smartcards, sowie 450 gebrannte CDs mit allen in den letzten Monaten veröffentlichten Kinofilmen sichergestellt.
Anlass für die GVU in diesem Fall tätig zu werden, war ein anonymer Anruf bei der Polizei. Ein nicht so cleverer Angestellter des gleichen Werks wollte (aus nicht bekannten Gründen) seinen Arbeitskollegen anzeigen. Als er den Hörer auflegte standen die Polizisten schon vor seiner Telefonzelle. An Fangschaltungen im Zusammenhang mit Piraterie hatte er nicht gedacht.
Nachdem man bei der Durchsuchung im Werk nur eine Angebotsliste fand, fuhr man zur Wohnung des Täters. Beim Eintreffen war sein Computer gerade damit beschäftigt, den am Tag zuvor neu gestarteten Film "Die Wutprobe" herunter zu laden. Der Täter besitzt das Szenenprivileg, einen direkten Zugang zu einem FTP-Server (an der University of Technology in Sydney) erhalten zu haben, um so Master-CDs anzufertigen. Dieser FTP-Server war von deutschen Raubkopierern gehackt worden und die Uni-Server wurden für den illegalen Datentransport missbraucht. Von jedem aktuellen Film stand nur ein Unikat alphabetisch sortiert im Regal. Auch das weist darauf hin, dass er ein Zulieferer an andere ist, die dann die Filme vervielfältigen. Einer von diesen so genannten "Produzenten" wurde von der GVU schon länger beschattet. Man vermutet, dass innerhalb des Unternehmens noch mehr Personen involviert sind. Die Ermittlungen hierzu werden weitergeführt.
Insgesamt wurden 2 komplette Computeranlagen mit Brennern, eine D-Box und ein Gerät zum Fälschen von Premiere-Smartcards, sowie 450 gebrannte CDs mit allen in den letzten Monaten veröffentlichten Kinofilmen sichergestellt.
Anlass für die GVU in diesem Fall tätig zu werden, war ein anonymer Anruf bei der Polizei. Ein nicht so cleverer Angestellter des gleichen Werks wollte (aus nicht bekannten Gründen) seinen Arbeitskollegen anzeigen. Als er den Hörer auflegte standen die Polizisten schon vor seiner Telefonzelle. An Fangschaltungen im Zusammenhang mit Piraterie hatte er nicht gedacht.



